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RADIOLOGISCHE DIAGNOSTIK
Die Magnetresonanz ist eine Durchleuchtungsmethode des menschlichen Körpers, bei der keine Röntgenstrahlen angewendet werden. Sie basiert auf Radiofrequenzwellen und Magnetfeldern. Sie ist vollkommen schmerzfrei und ist vor allem zur Durchleuchtung von Gehirn, Wirbelsäule, größeren Gelenken, Gefäßen und Bauchorganen geeignet.
Die Untersuchung mit Magnetresonanz ist eine relativ neue Methode der radiologischen Durchleuchtungsdiagnose. Die Ärzte entschließen sich zu dieser Methode, wenn mit anderen radiologischen Methoden keine entgültige Diagnose erstellt werden kann. Das Gerät arbeitet aufgrund eines starken Magnetfeldes. Bei unserem Gerät beträgt die Stärke des Magnetfeldes 1,5 Tesla. Mit Hilfe von Radiofrequenzwellen werden die Wasserstoffatome im menschlichen Körper, die in Wasser, Fett und Biomolekülen in größeren Konzentrationen enthalten sind, angeregt. Das Signal dieser Atome wird gemessen, dann rekonstruiert der Computer mit speziellen Algorithmen Schichtaufnahmen des Inneren des Körpers.
Der Vorteil dieser Methode liegt darin, dass das Signal aus dem Inneren des Körpers und aus dem jeweiligen Gewebe kommt. Außerdem ermöglicht sie eine Durchleuchtung des Körpers in beliebiger Richtung. Aufgrund von Überweisungsdiagnose, Angaben aus der medizinischen Dokumentation und Bildern, die wir während der Untersuchung sehen, muss in bestimmten Fällen auch ein paramagnetisches Kontrastmittel eingesetzt werden. Das Kontrastmittel wird in die Vene injiziert, dann wird bei einer erneuten Durchleuchtung die Auswirkung des Kontrastmittels auf die Anzeige des Gewebes des Patienten beobachtet. Die MRI ist eine vollkommen schmerzfreie Untersuchung ohne nachweisliche unerwünschte Wirkungen.
Dauer der Untersuchung: 25 bis 40 Minuten
Apparattyp: Toshiba VISART - Magnetresonanz 1,5 T
Bei der Computertomographie handelt es sich um eine computerunterstützte Röntgenuntersuchung, die besonders zur Aufdeckung eventueller krankhafter Veränderungen in Kopf, Wirbelsäule, Skelett, Bauch und Brustkorb geeignet ist. Der Apparat ermöglicht auch Aufnahmen in der Spiralröntgentechnik, die eine Standardmethode der röntgenologischen Untersuchung der Bauchorgane und der Lunge ist.
Die Computertomographie funktioniert auf der Basis von Röntgenstrahlen, nur dass es sich in diesem Fall nicht um eine übliche Röntgenuntersuchung, sondern um eine weitaus genauere diagnostische Methode handelt. In dem Gerät befindet sich eine Röntgenröhre, die ein dünnes Röntgenstrahlenbündel abgibt und sich um den Körper herum dreht. Die Strahlen wandern durch den Körper bis zu den Detektoren, die ihre Abschwächung messen. Die einzelnen Gewebeteile und Organe sind verschieden durchlässig und auf Grund der erworbenen Ergebnisse rekonstruiert der Computer sehr genaue Schichtaufnahmen des Inneren des Körpers. Ergebnis dieser Untersuchung sind verschiedene Schichtaufnahmen des Körpers und ein radiologischer Befund.
Mit dieser Methode können verschiedene krankhafte Veränderungen und Zustände nach Verletzungen sehr genau diagnostiziert werden. Geeignet ist sie vor allem bei schwerwiegenderen und frischen Kopfverletzungen, komplizierten Knochenbrüchen sowie Krebs- und Entzündungserkrankungen. Möglich ist auch eine Röntgenuntersuchung mit Hilfe eines Kontrastmittels. Diese wird in die Ader injiziert, dann wird die Durchleuchtung wiederholt, was eine noch genauere Diagnose ermöglicht.
Eine Computertomographieuntersuchung dauert zwischen 1 und 15 Minuten.
Angaben zum Apparat: Toshiba Aquilion 16 multislice CT
Mit dieser Methode kann der Facharzt eine eventuelle Verringerung der Knochendichte feststellen. Die Behandlung schließt neben laboratorischen Untersuchungen, die eventuelle Stoffwechselstörungen der Knochen (Ca, P, alkalische Phosphathase) anzeigen auch eine Beratung beim Spezialisten ein. Bei all unseren Gästen nehmen wir eine röntgenologische Untersuchung von zwei Regionen – üblicherweise der Lendenwirbelsäule und des Hüftgelenks vor. Im Fall künstlicher Prothesen oder ostenosynthetsichen Materials nehmen wir auch eine Durchleuchtung der Handflächen vor.
Das präventive Aufdecken von Osteoporoseanzeichen ermöglicht die Einführung einer entsprechenden Behandlung und bei Bedarf einer Ersatzhormontherapie, vor allem aber die Anpassung der regelmäßigen körperlichen Aktivitäten und Ernährung. Rechtzeitiges Aufdecken einer krankhaften veränderten Knochendichte kann bei präventiven Maßnahmen und eventueller notwendiger Behandlung das Auftreten von Osteoporose verhindern, die in unbehandelten Fällen mit starken Schmerzen, Brüchen und folglich nicht selten auch tödlich enden kann.
Die Ultraschalluntersuchung ist eine weitverbreitete diagnostische Methode zur Untersuchung des Inneren des Körpers und wird von Spezialisten auf verschiedensten Gebieten angewendet. Der Ultraschall eignet sich zur Durchleuchtung der Bauchorgane, Blutgefäße, Schilddrüse, Gelenke usw. Der Kardiologe kann auch eine Ultraschalluntersuchung mit einem sogenannten Farbdoppler und eine Messung der Durchflussparameter vornehmen. Die Ultraschalluntersuchung ist auch bei gynäkologischen Untersuchungen eine Standardmethode, insbesondere bei der Überwachung von Schwangerschaften. Auch Urologen bedienen sich des US bei der Untersuchung des uropoetischen Traktes, insbesondere bei Prostatauntersuchungen.
Die Ultraschalluntersuchung ist eine nichtinvasive, wiederholbare und vollkommen sichere radiologische Untersuchung. Sie basiert auf der Anwendung von Ultraschallwellen beziehungsweise Schallwellen mit einer Frequenz, die über der menschlichen Hörschwelle (zwischen 2 und 10 MHZ) liegt. Das Ultraschallgerät gibt ein dünnes Bündel von Schallwellen in den Körper ab, die vom Gewebe und den inneren Organen abprallen und dann von dem Gerät in ein dynamisches Bild umgewandelt und auf dem Bildschirm angezeigt werden. Während der Untersuchung bewegt der Arzt die Ultraschallsonde ständig, was ihm ermöglicht, das Innere des Körpers aus mehreren Blickwinkeln zu untersuchen. Der US ermöglicht auch das untersuchen beweglicher Organe (z. B. des Herzens). Die Haut über dem untersuchten Bereich muss vor der Untersuchung mit einem Gel eingerieben werden, was einen besseren Kontakt zwischen Sonde und Körper ermöglicht. Die Dauer der Untersuchung hängt von der Art der Untersuchung ab – bei Bauchorganen liegt sie für gewöhnlich bei etwa 15 Minuten, während eine Gefäßuntersuchung auch bis zu 45 Minuten dauern kann.
Hinweis: Am Tag einer Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane sollten Sie nur leichtere Nahrung, keine Hülsenfrüchte oder Fleisch zu sich nehmen und vor der Untersuchung ein Glas lauwarmes Wasser trinken. Bei urologischen und gynäkologischen Untersuchungen muss die Harnblase mittelvoll sein.
In unserem fachärztlichen Ambulatorium für Ultraschalluntersuchungen nehmen wir folgende diagnostische Untersuchungen vor:
- US der Bauchorgane
- US der Gefäße
- US der Muskeln und Gelenke
- US von Hals und Schilddrüse
- US der Genitalien
- US der Nieren, Blase und Harnwege
- US des Herzens
Die Diagnostik der weiblichen Brust schließt sowohl die röntgenologische Untersuchung als auch die klinische Untersuchung der Brust ein, da etwa zehn Prozent klinischer Veränderungen am Mammographiegerät nicht erkennbar, jedoch klinisch typisch sind. Die Mammographie ist eine röntgenologische Untersuchung, mit deren Hilfe krankhafte Veränderungen in der weiblichen Brust festgestellt werden können und zwar anfängliche Veränderungen, die kleiner als ein Zentimeter und klinisch nicht ertastbar sind. Da sich verschiedene krankhafte Veränderungen auf verschiedene Weise zeigen, besteht die Brustuntersuchung immer aus der klinischen Untersuchung und der Mammographie. Eine Vorsorgeuntersuchung ist auch bei Frauen ab Vierzig und bei Verdacht auf induzierte krankhafte Veränderungen zu empfehlen.
Röntgen zur Panoramadurchleuchtung des gesamten Gebisses und Tomographie der Zähne und Kiefer vor der Einpflanzung von Zahnimplantaten. Das Diagnosezentrum Fontana ist mit einem Spitzenzahntomographiegerät der Marke Scanora ausgestattet, mit dem Gebiss, Kiefer, temporomandibulare Gelenke und Gesichtsknochen durchleuchtet werden können. Das Gerät verfügt über ein Programm zur tomographischen Durchleuchtung einzelner Zähne, Kieferteile, Gesichtsknochen und Sinusse und zwar in verschiedenen Richtungen und unter verschiedenen Winkeln. Zahnchirurgen und -ärzte brauchen derartige Aufnahmen vor anspruchsvolleren Eingriffen und Operationen.
Seit über einem Jahrhundert werden Röntgenstrahlen zur Anzeige der Skelettstrukturen und Veränderungen im Inneren des menschlichen Körpers angewendet. Die Röntgenstrahlen werden beim Durchdringen des Körpers abgeschwächt und hinterlassen so eine bestimmte Spur auf einem Film, der später entwickelt und fixiert wird. Die Röntgenuntersuchung ermöglicht vor allem die Anzeige von Strukturen, die die Röntgenstrahlen entweder stark (Knochen und verkalkte Strukturen) oder leicht schwächen (Luft). Die Röntgendurchleuchtung ist noch immer der erste diagnostische Schritt bei der Aufdeckung von Skelettverletzungen und anderen Verletzungen.
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